Schneider Weisse – Speziell. Wie’s Leben!

Schneider Weisse G. Schneider & Sohn GmbH

Vor über 145 Jahren in München aus der Taufe gehoben, setzt Schneider Weisse ihren Erfolgskurs im In-und Ausland fort. Vom Brauereigründer bis hin zum Ur-Ur-Urenkel in sechster Generation sind die Schneiders eine Brauerfamilie deren Erfolg nicht nur durch die hohe Produktqualität sondern auch Kreativität und Innovationsgeist geprägt ist.

Meilensteine der Unternehmensgeschichte
Die Geschichte von Schneider Weisse begann abenteuerlich: In einer Zeit, in der Weissbier nicht mehr modern war, kämpfte Georg I. Schneider um das Weissbierbraurecht und bekam es 1872 als erster Bürgerlicher von König Ludwig II. zugesprochen. Dies war die Geburtsstunde von Schneider Weisse! Die Familiengeschichte verdeutlicht, wie schwer es war, das Unternehmen unbeschadet durch harte Zeiten wie die beiden Weltkriege zu bringen. So führte beispielsweise der Zweite Weltkrieg zum Wegzug der Brauerei aus dem Münchner Zentrum, denn 1944 wurde beim Bombardement Münchens die Braustätte im Tal komplett zerstört. Daher verlagerte Georg IV. Schneider die Produktion nach dem Krieg nach Kelheim, wo er bereits 1927 eine Brauerei erstanden hatte. Diese Einblicke in die Geschichte der Familienbrauerei verdeutlichen, welchen Anteil Schneider Weisse am Siegeszug der obergärigen Bierspezialität in Deutschland, aber auch weltweit hatte und als maßgeblicher Impulsgeber auch zukünftig haben wird.

Weissbier und nichts als Weissbier

Neue Wege gehen, Normen brechen, über den Tellerrand schauen – Schneider Weisse ist anders als man sich eine traditionelle bayerische Brauerei vorstellt. Kreative Biere und trotzdem ein wesentlicher Unterscheid zu anderen Pionieren und innovativen Freigeistern der Branche, nämlich das Festhalten an der Tradition. Wie passt eine solche Überzeugung nun in die Craftbier-Bewegung, die jung, trendig und vielleicht sogar ein bisschen schräg ist? Brauereiinhaber Georg VI. Schneider äußert sich hier klar: „Nachahmen und auf einer funktionierenden Trendwelle mitschwimmen kann jeder, aber die eigene Tradition bewahren und dennoch nicht stehen bleiben, unbeirrt seinen Weg zu gehen, sich selber und die eigene Brauerei weiterzuentwickeln, das ist die Kunst. ‚Craft‘ heißt nichts anderes wie ‚handwerklich‘ und meint besonders sorgsam und nach traditionellen Methoden wie der offenen Gärung hergestellte Biere, mit sorgfältiger Auswahl der Rohstoffe und Brauverfahren. Und damit sehen wir uns klar als Teil der Bewegung, vielleicht sogar als Vorbild und als einer der Motorbausteine. TAP5 Meine Hopfenweisse ist der beste Beweis dafür. Ein Collaboration-Brew der allerersten Stunde. Der Sud wurde 2007 zum ersten Mal eingebraut, als noch kein deutscher Brauer wusste, was sich hinter dem Begriff ‚Craftbier‘ versteckt.“
Was die Zukunft bringt und wohin sich die Craftbiere, die derzeit in aller Mund sind, entwickeln, weiß niemand. Nur eines ist für Georg Schneider klar: „Schneider Weisse bleibt unabhängig, ihren Werten treu und ihrer Heimat Kelheim verbunden. Die Weissbierspezialitäten werden trotz Innovation und kreativer Experimente weiterhin nach dem Reinheitsgebot gebraut, denn bei der Vielfalt an Rohstoffen sind die Grenzen noch lange nicht erreicht.“
Hergestellt werden aktuell 12 unterschiedliche Weissbierspezialitäten aus regionalen Rohstoffen die weltweit, u. a. mit dem Wold Beer Cup, dem European Beer Star und auch von Stiftung Warentest ausgezeichnet wurden.

www.schneider-weisse.de



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